
Aufgabenbereich:
Die Anlage dient zum Imprägnieren von Ankern mit Polyesterharzen durch Träufeln.
Aufbau und Arbeitsweise:
Die Imprägnieranlage wird linear oder quer zu einem Lineartransfer aufgestellt. Die Anlage besteht aus drei nebeneinander angeordneten Ofenmodulen für das
Vorheizen, Imprägnieren und Gelieren sowie die Aushärtung. Unterhalb dieser Module befindet sich eine Kühlzone. Alle Zonen werden von einem Kettensytem
durchlaufen wo die Anker in leichten und schnellwechselbaren Schaukelhaltern transportiert werden. Im Bereich des Träufelns und Gelierens werden die Anker
auf ein separates Kettenumlaufsystem übernommen wo die Anker zwischen Hohlspitzen eingespannt sind und beidseitig in Rotation versetzt werden. Dieses System hat gegenüber den bisher bekannten Systemen viele Vorteile. Die Mehrzahl der Aufnahmen ohne Rotation können sehr preiswert hergestellt werden und sind besonders wartungsarm im Betrieb. Die Temperaturkonstanz im Träufelbereich ist einfach zu realisieren weil nur die Anker übernommen werden aber nicht die heißen Aufnahmen. Störungen oder Wartezeiten sind ohne Prozessbeeinflussung weil die Anker im kritischen Träufelbereich unabhängig vom Gesamtkettensystem bewegt werden können. Die Umluftheizung hat
gegenüber allen denkbaren Alternativen den Vorteil, daß alle Komponenten wie Paket, Wicklung und Kollektor gleichmäßig warm sind und auch bei Wartezeiten
die geforderte Temperatur beibehalten. Standardmäßig wird das Polyesterharz aus einem Gebinde in einen Druckspeicher gepumpt und dort über Membranventile mit Einzelschläuchen zu den Träufeldüsen. Damit ist eine genaue Harzmengendosierung möglich.
Optionen:
Optionen sind ein Harzmengenmeßsystem, eine CO Löschanlage und Sondermodule für Epoxydharze sowie Stationen für Zusatzharze mit Zwischengelieren. Es stehen auch alternative Harzpumpsysteme wie peristaltische Pumpen, gesteuerte Nadelventile und Ähnliches zur Auswahl.
